shared responsibility approach
systemisch handeln gegen mobbing
 

Die Schlüsselpersonen

Der SHARED RESPONSIBILITY APPROACH® kann von unterschiedlichen Personenkreisen im Unternehmen, der Verwaltung oder der Schule angewendet und durchgeführt werden.

 

 


 

Führungskräfte

Konflikte zu lösen und Mobbing zu stoppen ist Aufgabe der Führtungskraft. Gleichzeitig stellt Mobbing Führungkräfte vor ein diffuses und komplexes Problem: Es ist unklar, wer die Beteiligten sind und was genau passiert.

 

Schnelles Handeln ist angesagt, um materielle und pschyische Schäden für den Betroffenen und den Betrieb zu vermeiden. Führungskräfte stehen vor der schwierigen Frage, wie sie entschieden eingreifen und gegen das Mobbing vorgehen können.

 

Der SHARED RESPONSIBILITY APPROACH gibt Führungskräften ein geeignetes Instrument an die Hand, welches...

 

  • sie befähigt, im Fall von Mobbing handlungsfähig zu sein

     

  • ihnen ermöglicht, mittels des Shared Responsibility Approach selbst aktiv zu werden und Mobbing zu unterbrechen

     

  • einfach in der Anwendung ist wie auch klar und strukturiert im Handlungsablauf

     

  • Mobbing in einer für alle Beteiligten guten und das Arbeitklima stärkenden Form beendet

 


 

Personalverantwortliche

Personalverantwortliche sind unabhängige Ansprechpartner für Betroffene bei der Unterstützung und der Bewältigung bestehender Mobbing-Problematiken. Insbesondere die für die Personalentwicklung zuständigen Kolleginnen und Kollegen verfügen über ein breites Methoden-Set, in Konflikten und Mobbing-Situationen konfliktdeeskalierend zu handeln.

 

Der SHARED RESPONSIBILITY APPROACH ergänzt das methodische Repertoire von Personalverantwortlichen. Es wird eine Verfahrensweise zur Verfügung gestellt, die - in Zusammenarbeit mit den jeweils zuständigen Führungskräften und/oder Mitgliedern des Betriebs- oder Personalrates - zu einer schnellen Auflösung einer aktuen Mobbing-Problematik eingesetzt werden kann.

 

 


 

Betriebs- und Personalräte

Teil der Aufgaben von Beriebs- und Personalräten ist es dafür zu sorgen, dass geeeigente präventive und intervenierende kurative Maßnahmen gegen Mobbing in der eigenen Organisation zur Verfügung zu stehen.

 

In der Praxis wird dies in Betriebsvereinbarungen zur Mobbing-Prävention, mit der Benennung von Vertrauenspersonen im Betriebsrat als Ansprechpartner für Mobbing-Betroffene sowie durch Beratungsangebote umgesetzt.

 

Das Wissen über die Vorgehensweise des SHARED RESPONSIBILITY APPROACH und die Fähigkeit, diesen Ansatz selbst oder in Kooperation mit Führungskräften und Personalverantwortlichen im eigenen Betrieb anwenden zu können, erweitert die Handlungsoptionen von Betriebs- und Personalräten in Mobbing-Fällen tätig zu werden.

 

Der SHARED RESPONSIBILITY APPROACH ...

 

  • unterstützt Betriebs- und Personalräte, ihre Aufgabe im akuten Fall wahrzunehmen

     

  • erweitert den "Handwerkskasten" für die Bearbeitung von Mobbing-Situationen und stärkt damit ihre Handlungsfähigkeit