Die zentralen Vorgehensschritte
Der SHARED RESPONSIBILITY APPROACH ist eine klar strukturierte Vorgehensweise und hat zum Ziel,
Mobbing nachhaltig zu stoppen. Die Vorgehensweise erfolgt in drei zeitlich aufeinander folgenden
Schritten:
- Gespräch mit der von Mobbing betroffenen Personen
- Bildung eines Unterstützerteams
- Ergebnissicherung: Nachfolgegespräche mit allen Beteiligten
1. Gespräch mit der von Mobbing betroffenen Person
Der erste Schritt im Rahmen des Ansatzes ist das Gespräch mit dem von Mobbing betroffenen Mitarbeiter beziehungsweise der Mitarbeiterin. Ziel des Gespräches ist es, diese Person für die geplante Vorgehensweise zu gewinnen und ihr Zuversicht zu vermitteln, dass sich der destruktive Prozess beenden lässt.
2. Bildung eines Unterstützungsteams
Der zweite Schritt ist die Zusammenstellung eines Untersützungteams – das Herzstück des Ansatzes. Diese Gruppe ist zu verstehen als Helfer- bzw. Expertengruppe für die Schlüsselperson (z.B. Führungskraft, Betriebsrat, Ausbilder), die den Prozess leitet.
Die Schlüsselperson lädt die Unterstützungsgruppe zu einem gemeinsamen Termin ein. Einbezogen werden dabei diejenigen Personen, die an den Mobbing-Handlungen maßgeblich beteiligt sind sowie Beschäftigte, die keine aktive Rolle im Mobbing-Prozess inne haben, allerdings eine positive Rolle bei der Lösung der problematischen Situation einnehmen können.
3. Ergebnissicherung: Nachfolgegespräche mit allen Beteiligten
Nach etwa zwei Wochen finden Nachfolgegespräche mit allen Beteiligten (allerdings einzeln) statt, d.h. Mobbing-Betroffenem und Mitgliedern des Unterstützungsteams. Besprochen wird, wie sich die Situation entwickelt hat und ob weiterer Unterstützungsbedarf besteht.